Kimmich über die USA, Politik und seinen Traum vom Fußball
DFB-Kapitän Joshua Kimmich spricht im Trainingslager über seine Erfahrungen in den USA, die politische Situation und seine persönliche Fußballvision.
Im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft hat DFB-Kapitän Joshua Kimmich seine Perspektiven zu verschiedenen Themen offenbart. Der 28-Jährige äußerte sich zur bevorstehenden USA-Reise, die sowohl sportlich als auch kulturell von Bedeutung ist. Kimmich betonte, dass die Begegnungen in den USA nicht nur für den Fußball wichtig seien, sondern auch einen Austausch zwischen den Spielern und den Fans fördern würden. Die Atmosphäre in den Stadien sei oft einzigartig und er freue sich darauf, diese Erfahrungen mit seinen Mitspielern zu teilen.
Neben den sportlichen Aspekten sprach Kimmich auch über die politische Situation in den USA und in Deutschland. Er zeigte sich besorgt über die Polarisierung in der Gesellschaft, die auch im Fußball reflektiert werde. "Es ist entscheidend, dass wir als Spieler eine Vorbildfunktion einnehmen und positive Werte vermitteln", sagte Kimmich. Ein weiterer wichtiger Punkt für den Kapitän war die Diskussion um die besten Fußballer der Geschichte. Auf die Frage, wer für ihn der "beste aller Zeiten" sei, antwortete er diplomatisch und erinnerte daran, dass jeder Spieler in seiner Zeit seine eigenen Stärken und Einflüsse hatte.
Diese reflektierte Haltung zeigt, dass Kimmich nicht nur ein talentierter Spieler, sondern auch ein nachdenklicher Kapitän ist, der sich der Verantwortung, die sein Status mit sich bringt, bewusst ist. Die kommenden Wochen versprechen für das Team nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch Gelegenheiten zur Weiterentwicklung sowohl auf als auch neben dem Platz.